{"id":2774,"date":"2012-11-29T07:50:10","date_gmt":"2012-11-29T05:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/tsvkuppingen.de\/lauftreff\/site\/?page_id=2774"},"modified":"2012-11-29T07:50:10","modified_gmt":"2012-11-29T05:50:10","slug":"pressebericht-mondfangerlauf-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tsvkuppingen.de\/lauftreff\/site\/?page_id=2774","title":{"rendered":"Pressebericht Mondf\u00e4ngerlauf 2009"},"content":{"rendered":"<p><strong>Clivia Schukers Traum wird Wirklichkeit  <\/strong><\/p>\n<p><strong>In den Wochen vor der Premiere des 1. Kuppinger Mondf\u00e4ngerlaufs hatte Clivia Schuker, Abteilungsleiterin des veranstaltenden Lauftreff TSV Kuppingen, einen Traum. Darin erschien ihr ein Zeitungsartikel, dessen Schlagzeile von mehr als 500 Teilnehmern k\u00fcndete. Am Samstagabend ist dieser Traum Wirklichkeit geworden.  <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ich bin total zufrieden&#8220;, freute sich Clivia Schuker, nachdem auch der letzte der um 19 Uhr gestarteten 536 Teilnehmer die von kerzenbeleuchteten K\u00fcrbisk\u00f6pfen ges\u00e4umte Zielgerade ein letztes Mal hinter sich gebracht hatte. Dabei hatte wie schon beim 100-Kilometer-Altstadtlauf im Juli auch der Tag des Mondf\u00e4ngerlaufs mit launeverderbenden und demotivierenden Regeng\u00fcssen begonnen. &#8222;Damals hat es aber noch weitaus heftiger gesch\u00fcttet&#8220;, erinnert sich Schuker und ist im Nachhinein erleichtert, dass es w\u00e4hrend des in die Nacht hinein m\u00fcndenden L\u00e4uferspektakels trocken blieb. &#8222;Mir war klar: wenn das Wetter mitspielt, dann wirds super.&#8220; Ihrer Meinung konnten sich am Ende auch die Teilnehmer und Zuschauer anschlie\u00dfen. Der Kayher Klaus Reutter etwa lobte den Mut zum Wagnis, mit dem Mondf\u00e4ngerlauf frischen Wind und Abwechslung in den Sch\u00f6nbuch-Cup zu bringen. <\/p>\n<p>Durchschritt das L\u00e4uferfeld die erste der dremal zu durchlaufenen Runden \u00e0 jeweils 3,3 Kilometer noch in der D\u00e4mmerung, wirkten die am au\u00dferhalb der Dorfgrenzen liegenden Streckenabschnitt aufgestellten Fackeln ab der zweiten Runde umso eindrucksvoller. Zusammen mit den Sturmlichtern und den unter den Zaung\u00e4sten verteilten chinesischen Lampions sorgten dar\u00fcber hinaus zahlreiche Fans innerorts, insbesondere im Bereich der f\u00fcnf Stimmungsnester sowie im Zielbereich an der Gemeindehalle, f\u00fcr Atmosph\u00e4re und Unterst\u00fctzung. &#8222;Eine tolle Stimmung&#8220;, urteilte Cian McLoughlin (Sport Frankenberger), der Gewinner dieses ersten Mondf\u00e4ngerlaufs. Die Streckenf\u00fchrung dieses schnellsten unter den sechs L\u00e4ufen der Sch\u00f6nbuch-Cup-Serie bezeichnete er aufgrund der zahlreichen Ecken und Kurven als &#8222;anspruchsvoll&#8220;. <\/p>\n<p>Auch dem in der Gesamtwertung vor dem Mondf\u00e4ngerlauf bereits geschlagenen Bastian Franz (Stahl Sport Shop Team) gefiel das neue Laufevent im Kreis ausgesprochen gut. &#8222;Entt\u00e4uscht bin ich von mir selbst, dass ich bei diesem Rennen mit Cian nicht so mithalten konnte, wie ich mir das vorgestellt hatte&#8220;, r\u00e4umte der bis etwa zur H\u00e4lfte des Rennens mit McLoughlin noch gleichauf liegende Franz ein. &#8222;Wir wollten eigentlich bis ins Ziel zusammenlaufen, vor meinem Start beim Marathon in Dublin wollte ich mich bei dieser letzten richtigen Tempoeinheit aber auch nicht bremsen&#8220;, kommentierte Cup-Verteidiger McLoughlin sein Abschneiden. Seine 31:43 Minuten sind nun der Ma\u00dfstab f\u00fcr die k\u00fcnftigen Ausgaben des Mondf\u00e4ngerlaufs. <\/p>\n<p>Das Eichma\u00df bei den Frauen hat die Kuppinger Vorjahressiegerin Christiane Pilz (LAV Rostock) mit 35:55 Minuten fixiert. Wie schon 2008 verband das ehemalige Mitglied der deutschen Triathlonnationalmannschaft &#8211; zum Ende dieser Saison beendet Pilz ihre Profikarriere offiziell &#8211; den Start in Kuppingen mit einem Besuch bei Freunden in Stuttgart. Auch ihr gefiel der Nachtlauf sehr gut, &#8222;sogar beim Auslaufen wird man hier angefeuert&#8220;. Trotz ihres &#8222;nur&#8220; dritten Platzes &#8211; kurz vor dem Ziel wurde sie von Sigrid Mutscheller (Aidlingen) \u00fcberholt &#8211; konnte sich Katharina Becker (Physio Impuls Aidlingen; 39:17 Minuten) in der Gesamtwertung vor die in Kuppingen fehlende Ann-Carol Eberle (SSV Wildpoldsried) schieben. <\/p>\n<p>Trotz der gelungenen Premiere, an kleinen Stellschr\u00e4ubchen werden die Veranstalter noch drehen m\u00fcssen. Dass der dem abendlichen Anlass entsprechend in Pyjama und Schlafzipfelm\u00fctze gewandete Moderator Moritz Werz &#8211; von Streckenposten Holger Wilms als Mischung aus &#8222;Tanzlehrer und Journalist&#8220; bezeichnet &#8211; sich \u00fcber Mikrofon fragte, wann denn die erste Frau ins Ziel k\u00e4me, diese aber l\u00e4ngst schon durch war, offenbart, dass insbesondere der Zielbereich noch eine bessere Ausleuchtung vertragen kann. &#8222;Manche sind am Schluss auch am Zielkanal vorbei, weil sie das Schild nicht oder zu sp\u00e4t gesehen  haben&#8220;, fiel Clivia Schuker auf. <\/p>\n<p><strong>Kuppingen macht die Nacht zum Tag  <\/strong><\/p>\n<p><strong>Leichtathletikszene &#8211; Die Premiere des ersten Mondf\u00e4ngerlaufs hat gezeigt: Das Konzept des Kuppinger Lauftreffs ist aufgegangen. Klar ist aber auch: Ohne Unterst\u00fctzung &#8211; nicht nur aus den eigenen Reihen &#8211; w\u00e4re eine Veranstaltung wie diese nicht m\u00f6glich. Ob Kerzenanz\u00fcnder oder K\u00fcrbisaush\u00f6hler, Streckenbeleuchter oder Laubfeger &#8211; sie alle haben zum Gelingen des Laufs beigetragen.  <\/strong><\/p>\n<p>Knicklichter &#8211; Schon der Andrang bei den Bambini- und Sch\u00fclerl\u00e4ufen war enorm. Besonders stark vertreten war hier der Nachwuchs der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg, die mit insgesamt 70 Sch\u00fclern aus vier Jahrgangsstufen teilnahm. Angeleitet von den Lehrkr\u00e4ften Eva Rebmann, Jutta Wiemann, Gisela Raab, Simone Helfrich, Hermann R\u00f6sch und Kai Wohlbold ist Laufen ein wesentlicher Bestandteil des w\u00f6chentlichen Sportunterrichts. Und wie so oft im Sport gilt auch hier: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Trainiert wird nun wieder auf den Kayher Kirschbl\u00fctenlauf. Ach ja, und was das Stichwort dieses Abschnitts anbelangt: Als Dankesch\u00f6n f\u00fcrs Mitmachen beim Mondf\u00e4ngerlauf bekamen alle Nachwuchsl\u00e4ufer ein Knicklicht geschenkt, das sp\u00e4ter ein weiteres Stimmungselement in der Kuppinger Laufnacht darstellte. <\/p>\n<p>Illuminaten &#8211; Auch die Kuppinger Laufkids waren in die Vorbereitung des Mondf\u00e4ngerlaufs eingebunden. Nach dem Training am Donnerstag schnitzten sie zusammen mit ihren Trainern Gisela Funk, Beate Eckenfels-Pioch, Nicole St\u00fcmpel und Thomas Schuker zwischen 50 und 60 Gesichter in ausgeh\u00f6hlte K\u00fcrbisse, die sp\u00e4ter dann im Zielbereich Spalier standen. Das herausgeschnittene Material der von Ute Lohrer angepflanzten K\u00fcrbisse wanderte dann in eine gut gew\u00fcrzte K\u00fcrbissuppe, die es nach dem Lauf in der Gemeindehalle gab. Zust\u00e4ndig f\u00fcrs Anz\u00fcnden der an der Strecke aufgestellten Kerzen, Sturmlichter und Fackeln war Uli Ritter. Wenn wahr werden w\u00fcrde, was Ute Lohrer von einem Teilnehmer als Wunsch f\u00fcr den n\u00e4chsten Mondf\u00e4ngerlauf gesagt bekam, wird er sich wohl einen Assistenten suchen m\u00fcssen. Da n\u00e4mlich war von einer Fackelbeleuchtung entlang der gesamten Strecke die Rede. <\/p>\n<p>Laterne, Laterne &#8211; Keine Frage, die von Christoph Kopp in China bestellten und in den Stimmungsnestern verteilten Lampions haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Wer Bekannte und Freunde anfeuern wollte, musste dazu aber deren Laufstil schon sehr gut kennen. &#8222;Man erkennt die Leute erst sehr sp\u00e4t&#8220;, befand Siegfried Scheffler, ehemals Organisator des Herrenberger Fr\u00fchlingslaufs. Auch Moderator Moritz Werz (&#8222;Die Kuppinger machen die Nacht zum Tage&#8220;) hatte M\u00fche, bestimmte Teilnehmer in der Dunkelheit zu erkennen. Christiane Pilz, eigens aus Rostock zur Titelverteidigung angereist, war auf diese Weise im Schutz der Nacht unbemerkt an ihm vorbei ins Ziel geschl\u00fcpft. Gut erkennbar hingegen der \u00d6schelbronner Franz Resch: Er lief mit einer LED-beleuchteten Laterne. <\/p>\n<p>Extra Kehrwoche &#8211; Dass der Kuppinger Lauf eine Ver\u00e4nderung erfahren hatte, das hat Glaspalastlauf Organisator Claus Regelmann mitbekommen. Nicht erwartet hatte er, dass durch die Strecken\u00e4nderung ausschlie\u00dflich auf geteerten und gepflasterten Wegen gelaufen wird. &#8222;Da hab ich mich vorher wohl nicht ausreichend informiert&#8220;, gab er zu. Um die Rutschgefahr in den Kurven zu minimieren, hatte man im Stimmungsnest der evangelisch-methodistischen Kirche nochmals das Laub von der Stra\u00dfe gefegt und einen Nussbaum um seine Fr\u00fcchte erleichtert. Clivia Schuker, Abteilungsleiterin des Kuppinger Lauftreffs, ist froh, dass auch die Anwohner auf ihre Weise zum Gelingen des Mondf\u00e4ngerlaufs beigetragen haben. &#8222;So eine Veranstaltung bringst du nur hin, wenn ein Verein und entsprechend viele Helfer dahinterstehen&#8220;, wei\u00df sie. THOMAS VOLKMANN <\/p>\n<p>(G\u00e4ubote 2009)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Clivia Schukers Traum wird Wirklichkeit In den Wochen vor der Premiere des 1. Kuppinger Mondf\u00e4ngerlaufs hatte Clivia Schuker, Abteilungsleiterin des veranstaltenden Lauftreff TSV Kuppingen, einen Traum. Darin erschien ihr ein Zeitungsartikel, dessen Schlagzeile von mehr als 500 Teilnehmern k\u00fcndete. 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