Wenn die Bäume bunt werden und beim Laufen das Laub so schön unter den Füßen raschelt, dann ist es Zeit für den Schwäbisch Gmünder Albmarathon. Für die diesjährige 25 Austragung hatten die Veranstalter offensichtlich bestes Wetter bestellt. Bei blauem Himmel ließ die Sonne die bunten Bäume erstrahlen. Die Temperaturen kletterten von 10°C am Start auf angenehme 15°C.
Nach den zwei nicht ganz zufriedenstellenden 10ern in den vergangenen beiden Wochen wollte Markus Weisse zumindest an diesem Tag noch einen guten Saisonabschluss schaffen und dafür seine Vorjahreszeit deutlich unterbieten. Die 5 Km passierte er nach 22:45 min dann tatsächlich deutlich schneller als erwartet. Die Halbmarathonmarke, wo schon +400/-200 Hm geschafft sind, war nach 1h43 erreicht. Aber das gemeine am Albmarathon ist, dass er zwar Marathon heißt, aber tatsächlich ein offiziell vermessener 50 Km Lauf mit ca. +/-1.200 Höhenmetern ist. Die Hälfte des Laufs war dann nach 2h04 geschafft, 12 Minuten schneller als im Vorjahr. Doch kurz darauf begann Markus erste Krise, die bis Km 33 andauerte. Die folgenden 10 Kilometer liefen dann wieder ganz ordentlich, aber dann war die Kraft endgültig aus. Mehrere Gehpausen reduzierten den Spaßfaktor beträchtlich.
Nach 4:23:50 h kam Markus als 42. im Ziel an, 6 Sekunden langsamer als 2014. Nicht ganz schlecht, aber eben wieder nicht das erhoffte Ergebnis. Als Trostpflaster reichte diese Zeit nach Platz 5 im Vorjahr dieses Mal zum Silberrang in der Altersklasse. Da die Kemptener mit Markus ein 3er Team stellen konnten, startete er dieses Mal schon im Kemptener Trikot. Das war auch gut so, denn das Team durfte sich über den Sieg freuen, gut 12 Minuten vor der Ultramarathon-Hochburg EK Schwaikheim.
24.10.2015: 25. Albmarathon
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